Fehlerspeicher auslesen in unserer Werkstatt in Lohmar - Rösrath

Eresmann KFZ-Box Lohmar – Rösrath: Fehlerspeicher auslesen

Wenn eine Kontrollleuchte aufleuchtet, bleiben einige Fahrzeugbesitzer gelassen und hoffen, dass sie von allein wieder erlischt. Andere geraten hingegen in Panik und befürchten, Ihr Auto stehe kurz vor einer Explosion. Seien Sie nicht zu sorglos und werden Sie auch nicht panisch – kommen Sie in unsere Werkstatt in Lohmar an der Grenze zu Rösrath und lassen Sie den Fehlerspeicher auslesen.

Ihr Fahrzeug ist ein fahrender Computer und beinhaltet zahlreiche Steuergeräte. Über ein Netzwerk erfasst das Fahrzeugdiagnosesystem kontinuierlich Signale. Fehlermeldungen werden direkt an den Fehlerspeicher gesendet. Insofern kann das Diagnosesystem im Pkw Probleme in der Elektronik, Sensorik, Mechanik und Abgasnachbereitung erkennen. Wenn ein schwerwiegender Fehler auftritt, leuchtet die Kontrollleuchte im Bordcomputer auf.

Um größere Schäden zu vermeiden, sollten Sie zu uns in die Werkstatt nach Lohmar – Rösrath kommen, damit wir den Fehlerspeicher auslesen können. Nach dem Auslesen können wir in der Regel eine erste Einschätzung abgeben. Unter Umständen ist dann eine umfangreichere Fehlersuche notwendig, damit nicht unnötig Bauteile ersetzt werden, obwohl diese noch funktionsfähig sind.

Wir gehen also wie folgt vor:

  • • Fehlerspeicher auslesen mithilfe einer professionellen Hardware und Software
  • • Analyse der ausgelesenen Daten; ggf. umfangreiche Fehlerdiagnose
  • • Erstellung eines Reparaturplans mit Kostenvoranschlag in Absprache mit Ihnen
  • • Durchführung der Reparaturen inkl. der Löschung des Fehlercodes

Kontaktieren Sie uns bitte, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder einen Termin vereinbaren möchten.

Erfahren Sie mehr über den Fehlerspeicher

Wir haben Ihnen im Folgenden die wichtigsten Fragen zum Thema Fehlerspeicher auslesen zusammengestellt und beantwortet.

Jedes moderne Fahrzeug besitzt ein Steuergerät. Der Fehlerspeicher ist ein Teil dieses Steuergerätes und registriert mithilfe von Sensoren und Aktoren Störungen in der Elektronik sowie andere technische Defekte. So kann das Gerät beispielsweise Probleme mit der Abgasrückführung, des Kraftstoffsystems oder dem Katalysator entdecken. Doch nicht jede Störung gibt bei der Diagnose sofort einen Fehlercode aus. Deshalb überwacht das Gerät dieses Problem eine gewisse Zeit und hinterlegt den Fehler erst dann im Fehlerspeicher, wenn die Störung immer wieder auftritt. Dieser Prozess wird als „Entprellung“ bezeichnet.

Die Werkstatt nutzt ein Diagnosegerät, um an die gespeicherten Daten zu gelangen. Dieses wird mithilfe eines Adapters an die sogenannte OBD-II-Schnittstelle angeschlossen. Oftmals findet sich diese Schnittstelle links neben dem Lenkrad. Bei älteren Autos ist sie meist unter einer Abdeckung neben der Bremse oder im Kofferraum zu finden.

Wenn die Verbindung zwischen dem Diagnosegerät und dem Fahrzeug hergestellt ist, kann der Fehlerspeicher ausgelesen werden. Um die Fehlercodes sichtbar zu machen, nutzt das Diagnosegerät eine spezielle Software.

Die Abkürzung OBD steht für On-Board-Diagnose. Bei der OBD-1-Schnittstelle handelt es sich um eine alte Version des Fahrzeugdiagnosesystems, die lediglich abgasrelevante Systeme überwachte. Mit der Zeit wurde das System jedoch weiterentwickelt und genormt. Inzwischen sind alle Benziner ab dem Baujahr 2001 und Dieselfahrzeuge ab dem Baujahr 2004 mit der OBD-2-Schnittstelle ausgestattet.

Fehlerspeicher auslesen bei Eresmann KFZ-Box Lohmar - Rösrath

Die Fehlercodes, die das Diagnose-Gerät ausgibt, sind vierstellige Kombinationen und ermöglichen eine Zuordnung zu verschiedenen Systemen. Unterschieden wird zwischen statischen und sporadischen Fehlern.

Statische Fehler verbleiben solange im Speicher, bis diese von der Werkstatt gelöscht wurden. Wenn der Fehler aber innerhalb eines Fahrzyklus nicht mehr auftritt, wird dieser sporadische Fehler vom System gelöscht. Demzufolge kann ein einmalig aufgetretener Fehler nach mehreren Motorstarts von selbst verschwinden.

Es kann durchaus passieren, dass ein Fehler erneut auftritt, obwohl die Werkstatt ein Bauteil ersetzt hat oder eine Reparatur vorgenommen hat. Die Gründe hierfür können unterschiedlicher Natur sein.

In der Regel liefern die Sensoren im Fahrzeug ein Spannungssignal. Die Höhe dieses Spannungssignals bewegt sich in einem bestimmten Toleranzbereich und kann entsprechend interpretiert werden. Oftmals addieren sich einzelne Toleranzen zu einem Gesamtfehler, ohne dass Bauteile tatsächlich defekt sind.

Grundsätzlich können die Fehlercodes unterschiedliche Ursachen haben. Selbst die Fehlerbeschreibung gibt keine Auskunft darüber, wie eine Fehlerbehebung möglich ist. Kommt bei der Fehlerdiagnose zum Beispiel die Mitteilung „P0300 Zündaussetzer auf Zylinder 1“ kann die Werkstatt eine Ursache noch nicht erkennen. Sie können den Bereich aber auf die Zündspulen und Zündkerzen sowie das Zündkabel eingrenzen.

Die Fehlerdiagnose ist also weitaus komplizierter und umfangreicher als das einfache Fehlerspeicherauslesen und das Ersetzen von Bauteilen. Professionelle Werkstätten handeln entsprechend und werden mit Ihnen diese Problematiken offen besprechen.

Auf dem Markt sind zahlreiche Diagnosetester und Software-Module für Laptop und Smartphone erhältlich, die dann mit einem Bluetooth-OBD-2-Stecker verbunden werden können. Die Geräte unterscheiden sich in der Kompatibilität, dem Funktionsumfang, dem Bedienkomfort und natürlich dem Preis. Einige Geräte bieten sogar die Möglichkeit, Änderungen an den Steuergeräten vorzunehmen. Hiervon ist jedoch dringend abzuraten. Denn ein derartiger Eingriff kann für Ihr Auto unvorhergesehene Folgen haben.

Des Weiteren kann es vorkommen, dass diese Geräte lange Fehlerlisten generieren, dessen korrekte Interpretation von Laien in der Regel nicht möglich ist. Aus all diesen Gründen sollten Sie das Auslesen des Fehlerspeichers einer qualifizierten Werkstatt überlassen.

Eines der führenden Unternehmen, das Diagnosegeräte für Kfz-Werkstätten entwickelt, ist die Hella Gutmann Solutions GmbH. In einem Interview hat uns das Unternehmen noch einmal bestätigt, dass es nicht empfehlenswert ist, das Auslesen des Fehlerspeichers in die eigenen Hände zu nehmen.

Eresmann KFZ-Box: Was ist der Unterschied zwischen freikäuflichen Geräten und professionellen Diagnosegeräten wie die von Gutmann?

Hella Gutmann: Profi-Diagnosegeräte wie der mega macs von Hella Gutmann arbeiten mit einer sehr aufwendigen, für jedes individuelle Fahrzeugmodell spezifisch entwickelten Software. Diese wird mehrmals im Jahr über Updates aktuell gehalten. Profigeräte kennen jeden einzelnen Sollwert und alle komplexen Zusammenhänge. Auch führen sie den Techniker im Prozess der Fehlersuche bis hin zur initialen Ursache, die sich oft hinter einer Vielzahl irreführender Symptome verbirgt. Dieser Weg beinhaltet meist auch geführte elektrische Messungen von Signalen. Dennoch ersetzt ein gutes Profi-Diagnosegerät nicht das Know-how eines geschulten Technikers. Erst die Kombination „Gutes Profidiagnosegerät und erfahrener Profi“ bringen den Erfolg

Bei den freikäuflichen Geräten gibt es eine breite Palette. Die einfachsten, dongleartigen Elektronik-Adapter werden an der OBD-Schnittstelle des Fahrzeugs angesteckt und erlauben das Lesen und Löschen ausschließlich abgasrelevanter Fehlercodes. Diese müssen per Gesetz von den Fahrzeugherstellern frei zugänglich gehalten werden. Darüber hinaus gibt es Internet-Geräte mit mehr „Können“. Doch schon aus Kostengründen kann man davon ausgehen, dass diese Geräte mit vielen kopierten, nicht individuell entwickelten Software-Modulen arbeiten. Sie stammen in der Regel aus Fernost.

Eresmann KFZ-Box: Was kann passieren, wenn Fahrzeugbesitzer selbst eine Fehlerdiagnose mit den freikäuflichen Geräten durchführen?

Hella Gutmann: Der Versuch einer Diagnose selbst, soweit diese überhaupt fundiert möglich ist, richtet keinen Schaden an. Ein Blick auf gespeicherte Fehlercodes schadet nicht, dürfte aber eher verwirren, denn in der Regel sind beim Auftreten einer technischen Störung sehr viele Fehlercodes gespeichert. Bei den meisten handelt es sich um Folgefehler, die für die Ursachenfindung irrelevant sind.

Nur ein geschulter Techniker kann diese bewerten. Autofahrer sollten sich nicht in Versuchung führen lassen, Fehlercodes zu löschen oder gar (soweit es ein freikäufliches Gerät zulässt) Einstellungen zu verändern. Im ersten Fall erschwert er der Werkstatt, die er für die Behebung der Ursache sowieso aufsuchen muss, die Arbeit. Ohne die im Fahrzeugsteuergerät gespeicherten Fehlercodes fehlen der Werkstatt wichtige Informationen. Das kann zur Verlängerung des Reparaturwegs und entsprechender Verteuerung führen.

Sollte der Autofahrer sogar Einstellungen oder Parameter in einem Fahrzeugsteuergerät verändern, begibt er sich auf sehr dünnes Eis. Es handelt sich dann um eine Neubeschreibung eines Prozessors mit für ihn unüberschaubaren Folgen. Dies kann (z. B. in den Systemen Airbag oder Bremse) die Sicherheit betreffen oder die Gesamtfunktion des Fahrzeugs, denn die Systeme in Fahrzeugen sind hochgradig vernetzt. Werden von diesen Systemen Unplausibilitäten erkannt, kann dies zu umfassenden Störungen führen.

Es kann auch dazu führen, dass ein Steuergerät (Prozessor) unbrauchbar wird und für teures Geld ersetzt werden muss. Nicht zuletzt erlöschen durch Neubeschreibungen von Steuergeräten eventuell vorhandene Garantien.

Eresmann KFZ-Box: Welchen Rat würden Sie Fahrzeugbesitzern geben, die mit dem Gedanken spielen, sich solch ein freikäufliches Gerät zu kaufen?

Hella Gutmann: Eigentlich macht es nicht viel Sinn. Wenn man gerne einen Blick in Fehlercodes werfen und nicht viel Geld auszugeben möchte, dann gilt „Just look – don’t touch!“ Ein modernes Fahrzeug mit im Schnitt mehr als 60 vernetzten Steuergeräten, einem ausgeklügelten und auf maximale Effizienz hin optimierten Antriebsstrang sowie oft schon radar- und kameragestützten Fahrerassistenzsystemen ist hochkomplex. Es gehört definitiv in Profi-Hände.